Feuerwehr Gleidingen

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Chronik der Feuerwehr Gleidingen Teil 2 von 1982 bis 2003

 

1982

Gleich zu Beginn des Jahres musste die Gleidinger Feuerwehr eine neue Führung
wählen, da der bisherige Ortsbrandmeister Herbert Rohrberg aufgrund seiner neuen
Tätigkeit als stellvertretender Stadtbrandmeister sich außer Stande sah, beide Ämter
zu bekleiden.
So wurde Karl Busch von der Jahreshauptversammlung zum neuen Ortsbrandmeister
und Peter Hansen zu seinem Stellvertreter gewählt.

1983

In diesem Jahr wurde wieder gefeiert. Allerdings war es dieses Mal nicht die
Ortsfeuerwehr, sondern die Ortschaft Gleidingen, welche Geburtstag feierte und dazu
auch noch den 1000.

Die Feuerwehr beteiligte sich an diesen Feierlichkeiten mit einer Vorführung
                       „1000 Jahre Brandbekämpfung“

1984 - 1985

Aus diesen beiden Jahren sind keine Besonderheiten überliefert. Sie wurden durch
den vielfältigen Ausbildungsdienst, das normale Einsatzgeschehen und die
Kameradschaftspflege gekennzeichnet.

 

 

1986

Auf der Jahreshauptversammlung am 03.01. stellte Otto Gieselmann sein Amt als
Schriftwart aus Altersgründen zur Verfügung. In seiner 33-jährigen Amtszeit hatte er
mit sieben Ortsbrandmeistern zusammengearbeitet. Sein Nachfolger wurde der
Kamerad Peter Römer.

„154 Laatzener Feuerwehrleute im Einsatz beim Messebrand“

So lauteten am 22. Januar 1986 die Überschriften der Presse. Wie man von den
beteiligten Kameraden hörte, war es so kalt bei diesem Einsatz, dass das Löschwasser
gefror und auch die Geräteraumtüren der Fahrzeuge eingefroren waren.

Ebenfalls in diesem Jahr erfolgte der Startschuss für ein bedeutendes Ereignis.
Der Anbau für das bestellte TLF 8/18 wurde begonnen und erfolgte komplett in
Eigenregie und -leistung. Von den Baukosten in Höhe von ca. 20.000 DM trug die
Stadt Laatzen 13.000 DM, das fehlende Geld wurde von den Gleidinger Kameraden
beigesteuert.
Das Richtfest wurde am 18. September unter großer Anteilnahme von Rat, Verwaltung
und Bevölkerung gefeiert. Es wurde beim Bau besonderer Wert darauf gelegt, das
sich der Anbau harmonisch an das vorhandene Feuerwehrhaus anfügt, welches
übrigens 1952 auch in Eigenarbeit von der Gleidinger Feuerwehr errichtet worden
ist.




Jugendfeuerwehr 1981

 

 1987

Das absolute Highlight in diesem Jahr war die Übergabe des neuen Tanklöschfahrzeuges
TLF 8/18 am 23. April. Nun ist auch die Gleidinger Feuerwehr entsprechend der
Mindeststärkeverordnung ausgerüstet.
Bei den Feierlichkeiten zur Übergabe des Fahrzeuges wurde auch gebührend
berücksichtigt, dass der in Eigenleistung errichtete Anbau rechtzeitig fertig geworden
ist.

Eine besondere Ehrung und ein ganz besonderer Dank wurde
Wolfgang Pluskota, Friedel Sikorski, Helmut Weise und Fritz Fitje
ausgesprochen, denn ohne den freiwilligen Einsatz dieser Männer hätte der Anbau
an das Feuerwehrhaus nicht realisiert werden können. Als Dank für die Bemühungen
bekamen alle vier Helfer einen Zinnteller überreicht.

1988

Bei der Jahreshauptversammlung im Januar wurde eine neue Führung von der
Gleidinger Feuerwehr gewählt. Dieses war nötig, da Karl Busch sich nicht wieder zur
Wahl stellte.
Als neuer Ortsbrandmeister wurde Peter Hansen und zu seinem Stellvertreter wurde
Gerhard Lindner gewählt. Bei der Wahl eines Gruppenführers, als Ersatz für Gerhard
Lindner, konnte Wolfgang Schmidt die meisten Stimmen auf sich vereinen.
Die Ehrung des verdienten Kameraden Günther Weitholz, der für 40-jährige
Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr ausgezeichnet wurde, nahm
Brandabschnittsleiter Gerd Nolte vor.
In seiner Ansprache an die Versammlung hob er noch einmal die lange Tradition der
Gleidinger Wehr hervor, die zu den ältesten im ganzen Landkreis gehört.

Im Laufe des Jahres wurde der Parkplatz an der rechten Seite des Feuerwehrhauses
von den Kameraden der Ortsfeuerwehr fertig gestellt. Diese Fertigstellung sollte
jedoch noch lange nicht das Ende der Bauarbeiten in und um das Feuerwehrhaus
bedeuten.

Am 16. September überreichte die Stadt der Gleidinger Feuerwehr einen neuen
Mannschaftstransportwagen. Diese Anschaffung war nötig geworden da der alte
MTW, welcher seinerzeit schon gebraucht gekauft wurde, sehr reparaturanfällig wurde.

1989

Während der Jahreshauptversammlung wurde der ehemalige Ortsbrandmeister Karl
Busch mit dem Ehrenzeichen der Feuerwehr für 25 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet.
In der Laudatio wurden die Verdienste von Karl Busch, welcher vom Jugendwart zum
Ortsbrandmeister aufstieg, besonders gewürdigt.
Im Januar dieses Jahres begannen die Kameraden der Ortsfeuerwehr wieder einmal
mit Umbauten am Feuerwehrhaus.
Die ehemalige Wohnung im Obergeschoss wurde zu einem neuen Aufenthaltsraum
umgebaut und im Erdgeschoss erfolgte die Modernisierung der sanitären Anlagen.
Weiterhin musste das Tor für die LF-Box erhöht werden, da die Fahrzeuge der neuen
Generation nicht mehr durch die niedrigen Tore hindurchpassen.
Wie sich später herausstellte, hätte sich die Ortswehr mit dieser Aufgabe beinahe
übernommen, da die Umbauten ein vorher nicht kalkulierbares Ausmaß angenommen
hatten. Doch durch den unermüdlichen Einsatz und das Durchhaltevermögen einiger
weniger Kameraden wurde auch diese Aufgabe gemeistert.
Ebenfalls kann dieses Jahr auch als Geburtsjahr des „Gemütlichen Beisammensein“
angesehen werden. Diese Festivität bezeichnet das alljährliche Treffen der aktiven,
Alters- und Ehren- sowie der fördernden Mitglieder der Ortsfeuerwehr zu einer
gemütlichen Feier.

Die weiteren Aktivitäten in diesem Jahr beliefen sich auf eine Fahrt der aktiven
Kameraden zur befreundeten Feuerwehr nach Wülfrath, sowie eine Großübung der
Stadtfeuerwehr am Leine-Einkaufs-Zentrum, anlässlich des 90. Geburtstages der
Ortsfeuerwehr Laatzen.

1990

Auch in diesem Jahr sollte es die größte Aufgabe der Kameraden bleiben, die
Bauarbeiten am Feuerwehrhaus zum Abschluss zu bringen. Leider wurde dieser
Wunsch nicht von Erfolg gekrönt und die Bauarbeiten dauerten weiterhin an.
Zum Anfang des Jahres war Kamerad P. Hansen gezwungen, sein Amt als
Ortsbrandmeister zur Verfügung zu stellen, da neue berufliche Herausforderungen
ihm keine Zeit mehr für die Aufgabe ließen. Sein Stellvertreter G. Lindner nahm diese
Aufgabe bis zur Wahl eines neuen Ortsbrandmeisters kommissarisch wahr.
Im Juni 1990 übergab die Stadt der Ortsfeuerwehr das neue Löschfahrzeug vom Typ
LF 8/8, welches das 21 Jahre alte Vorgängermodell ersetzte. Das alte Löschfahrzeug
wurde von der Stadt nochmals generalüberholt und der Feuerwehr der Stadt Guben
überlassen.

 

 

1991

Zur Jahreshauptversammlung im Januar wählte die Gleidinger Feuerwehr Gerhard
Lindner zum neuen Ortsbrandmeister, zu seinem Stellvertreter wurde Heinz Sandrock
und zum neuen Gruppenführer Jürgen Helms gewählt. Ansonsten wurde das Jahr
von den immer noch anhaltenden Bautätigkeiten geprägt.

Zeitgleich wurden auch wieder einige Veranstaltungen durchgeführt, um die
Mitgliederwerbung anzukurbeln. So fand im Juli eine Ferienpassaktion für die daheim
gebliebenen Kinder am Feuerwehrhaus statt, welche sehr gut angenommen wurde.
Am 06.10.1991 führte die Ortsfeuerwehr dann einen Tag der offenen Tür durch. Dabei
demonstrierte die Feuerwehr wieder einmal ihr großes Einsatzspektrum und ihr
Können. So wurde anhand von Fettexplosionen das Löschen von Bränden im Haushalt
demonstriert und auch das Befreien von verunglückten Personen aus Pkws wurde
demonstriert. Natürlich konnten sich die Besucher auch mit einer Erbsensuppe und
anderen Köstlichkeiten stärken.
Im November reiste eine Abordnung der Ortswehr zu der befreundeten Gubener
Feuerwehr und übergab das alte Gleidinger Hydroaggregat mit Schere und Spreizer
an die Ostdeutschen Kameraden.

 

MB 814
LF 8 (Löschgruppenfahrzeug)
Baujahr 1989

Sonderbeladung:
Hilfeleistungssatz bestehend aus hydraulisch betriebener
Rettungsschere und Spreizer zur Hilfeleistung nach
Verkehrsunfällen

 

1992

Das Jahr 1992 begann für die Kameraden äußerst turbulent und auch sehr früh (im
Feuerwehrsinne). Die meisten mussten ihre Sylvesterfeiern vorzeitig verlassen, da
in Ingeln-Oesselse ein altes Bauernhaus in hellen Flammen stand. Die Tiere aus dem
Gebäude konnten gerettet werden, für das Haus allerdings gab es keine Hoffnung
mehr.
Sehr verärgert waren die Kameraden über randalierende Jugendliche, welche die
Löscharbeiten durch Bewerfen der Einsatzkräfte mit Feuerwerkskörpern behinderten
sowie aufgrund der Anschuldigungen eines anonymen Anrufers, der bei der Polizei
behauptete, es würden angetrunkene Feuerwehrleute zum Einsatz fahren. Die vor
Ort ermittelnden Polizeibeamten nahmen die randalierenden Jugendlichen in
Gewahrsam und entkräfteten auch sofort die anonymen Anschuldigungen.

Zur Jahreshauptversammlung gab es wieder einen Wechsel im Ortskommando. Der
Jugendwart Dirk Reile stellte sein Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung. Als
sein Nachfolger wurde Heiko Rusterberg von der Versammlung bestätigt.

Der Rest des Jahres war einmal mehr von Bautätigkeiten am Feuerwehrhaus geprägt,
aber auch die wöchentlichen Dienstabende und die Veranstaltungen zur Kameradschaftspflege
kamen nicht zu kurz.

 

Unimog:
TLF 8/18
Tanklöschfahrzeug mit einem 1800 l Wassertank
Baujahr 1987, einziges vollgeländegängiges Feuerwehrfahrzeug in der Stadt Laatzen


1993

Im diesem Jahr gab es für die Ortsfeuerwehr zwei wichtige Termine. Zum Einen das
25-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr, welches mit der Ausrichtung der
Stadtpokalwettkämpfe in Gleidingen gefeiert wurde und zum Zweiten der Abschluss
der Bauarbeiten am Gleidinger Feuerwehrhaus am 12.November. Dieses wurde am
selben Abend von den Kameraden mit einer kleinen Einweihungsparty gefeiert.
Alles in allem haben sich die Baumassnahmen über 7 Jahre hingezogen und wir
erinnern uns, es begann im Juli 1986 mit dem Anbau für das TLF 8/18.

1994

Da der alte Jugendfeuerwehrwart Heiko Rusterberg sein Amt in diesem Jahr zur
Verfügung gestellt hat, musste ein neuer Jugendwart bestellt werden. Der Kamerad
Tino Kollmannsperger hatte sich für dieses Amt zur Verfügung gestellt und wurde
einstimmig gewählt. Außer einigen Aktivitäten wie z.B. die Interschutz, die auf dem
Messegelände stattfand und zu welcher 6 Gäste aus Paks in Ungarn nach Gleidingen
eingeladen wurden sowie eine Fahrt der Gleidinger Kameraden im September nach
Paks und der Tag der offenen Tür im Oktober, gab es in diesem Jahr nichts
Spektakuläres zu berichten.

 

Sprinter
MTF (Mannschaftstransportfahrzeug)
Baujahr 2000

Zum Transport von Personal und der Jugendfeuerwehr, weiterhin steht für den
Transport von Material ein Anhänger für dieses Fahrzeug zur Verfügung.
Das Fahrzeug wurde in Eigenleistung ausgebaut.
 

1995

Zur Jahreshauptversammlung gab es einen Wechsel im Kommando der Wehr.
Der Kamerad Ernst Rofkar schied aus Altersgründen als Gruppenführer aus. Als
Nachfolger für diese Position wurde der Kamerad Ralf Schletz von der Versammlung
gewählt.

1996

In diesem Jahr konnte die Ortsfeuerwehr Gleidingen ihren 140. Geburtstag feiern,
welches auch mit den verschiedensten Veranstaltungen getan wurde. Zum Einen gab
es eine Feier im Feuerwehrhaus mit Gästen der befreundeten Feuerwehren aus Paks,
Gubin und Guben und zum Anderen wurde im Herbst für die Bevölkerung noch ein
Tag der offenen Tür ausgerichtet.
Im Juli des Jahres gab es dann das absolute, wenn auch sehr traurige Highlight des
Jahres. Der Brand des Laatzener Stadtbades an deren Löscharbeiten auch die
Gleidinger Feuerwehr beteiligt war. Doch wie bekannt, war das Bad trotz des schnellen
Eingreifens der Stadtfeuerwehr leider nicht mehr zu retten.

1997

Das Jahr 1997 war ein ruhiges Jahr und es gab keine außergewöhnlichen
Besonderheiten. Im Sommer führten die aktiven Kameraden ein 4-tägiges Zeltlager
in Celle-Vorwerk durch.

Jedoch sollte das Jahr für die Feuerwehr mit einem Paukenschlag zu Ende gehen:
„Feuer im BSV-Vereinsheim Jahnweg“!
Mit dieser Meldung wurden die Feuerwehrmänner und -frauen am Samstagabend
den 20.12. um 23:40 Uhr zum Einsatz gerufen. Schon das erste anfahrende Fahrzeug
der Gleidinger Wehr konnte die aus dem Dach schlagenden Flammen von Weitem
erkennen, so dass sofort weitere Laatzener Feuerwehren nachalarmiert wurden.
Leider brannte auch hier das Gebäude bis auf die Grundmauern nieder.

1998

Da die Gleidinger Kameraden die ersten Einsatzkräfte waren, welche das BSV-Heim
löschten, wollten sie natürlich auch die Ersten sein, welche einen Beitrag zum
Wiederaufbau leisteten. So wurde der Betrag der zur Jahreshauptversammlung im
Spendenhelm gesammelt wurde komplett dem BSV zum Wiederaufbau des
Vereinsheims zur Verfügung gestellt.

Ebenfalls auf der Jahreshauptversammlung musste nach 17 Jahren ein Urgestein
der Kommandoarbeit verabschiedet werden. Kamerad Werner Schmidt hatte die
Altersgrenze erreicht und schied somit aus dem aktiven Dienst aus. Für das somit
freigewordene Amt des Kassenwartes stellte sich Christoph Flohr zur Verfügung,
welcher dann durch die Wehr gewählt wurde. Weiterhin werden Armin Kregel als
Sicherheitsbeauftragter und Alk Weinrich als Jugendfeuerwehrwart von der
Versammlung neu in das Ortskommando gewählt.

Leider gab es auch noch Einsätze die bewältigt werden mussten, wie z.B. der
zweitägige Hochwassereinsatz im September in Gleidingen.

1999

Der Kamerad Thorsten Weinrich wurde als Nachfolger des Kameraden Matthias
Schröter von der Jahreshauptversammlung als neuer Gerätewart der Ortsfeuerwehr
bestätigt.
Die Jugendfeuerwehr konnte in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Aus
diesem Anlass wurde für die Jugendfeuerwehren der Stadt Laatzen ein
Orientierungslauf in Verbindung mit einer kleinen Feierstunde am Gleidinger
Feuerwehrhaus veranstaltet.
Erwähnenswert ist noch die am 01.08. dieses Jahres alarmierte 3.
Feuerwehrbereitschaft des Landkreises Hannover zu einem Waldbrand nach Gifhorn.
Dieses geschah zum letzten Mal bei der großen Waldbrandkatastrophe Anfang der
siebziger Jahre.

2000

Zuerst einmal waren die Kameraden froh, dass sich die ganzen düsteren Prognosen
und Horrorszenarien für den Jahreswechsel 1999 – 2000 nicht bewahrheiteten und
so konnten sie zusammen mit ihren Angehörigen ruhig in das neue Jahr rutschen.

Im Kommando wurde zur Jahreshauptversammlung mal wieder ein Wechsel
vollzogen. Matthias Kessel wurde von der Versammlung zum Schriftwart gewählt.
Dem Kameraden Wolfgang Schmidt wurde in der Jahreshauptversammlung die
Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes Landkreis Hannover verliehen.

Im Juli dieses Jahres wurde zum ersten Mal das Scheunenfest, als Ersatz für das
nicht mehr ganz zeitgemäße Wintervergnügen, von der Ortsfeuerwehr veranstaltet.
Dieses war ein so großer Erfolg, dass man sich entschlossen hat, dieses Fest alle
zwei Jahre zu wiederholen.

Ebenfalls im Juli stellte der stellvertretende Ortsbrandmeister sein Amt zur Verfügung,
welches dann kommissarisch vom Kameraden Wolfgang Schmidt übernommen
wurde.

Weitaus erfreulicher war der nächste Termin, bei dem den Ortsfeuerwehren Rethen
und Gleidingen jeweils ein neues Mannschaftstransport-Fahrzeug übergeben wurde.

Im September fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt. In dieser
Versammlung wurden der Kamerad Wolfgang Schmidt zum stellvertretenden
Ortsbrandmeister und Tino Kollmannsperger zu seinem Nachfolger als Gruppenführer
gewählt.

Zum Ende des Jahre wurde in der Einsatzleitstelle der Feuerwehr in Ronnenberg
eine neue Software eingeführt welches dazu führte, dass die Ortsfeuerwehr einige
Male gar nicht zu Einsätzen in Gleidingen alarmiert wurde und die Kameraden
erstaunt feststellten, dass die Einsätze durch die anderen Laatzener Feuerwehren
erledigt wurden. Erst nach massivem Druck der Kameraden und der Medien wurde
der Fehler gefunden und auch behoben. Es war, man mag es kaum glauben,
lediglich ein fehlender Buchstabe in der Programmierung.

2001

Umbesetzungen im Kommando der Ortsfeuerwehr gab es in der
Jahreshauptversammlung dieses Jahres. Kamerad Ralf Schletz hatte sein Amt als
Gruppenführer zur Verfügung gestellt. Als sein Nachfolger wird Christoph Schlomach
gewählt. Thorsten Weinrich hatte während der Expo in Hannover Dienst bei der
dortigen Feuerwehr geleistet, dafür wurde ihm ein Abzeichen verliehen.
Im Februar wurde dem Kameraden Ernst Rofkar für 50 Jahre Dienst in der Feuerwehr
das Abzeichen für langjährige Mitgliedschaft des Landesfeuerwehrverbandes verliehen.

Da die Ortsfeuerwehr immer noch Kameraden für den aktiven Feuerwehrdienst suchte,
wurde zur Vorstellung in der Öffentlichkeit ein Tag der offenen Tür durchgeführt. Dabei
wurde auch ein Einblick in die Arbeit des THW und der Hundestaffel des DRK gewährt.
Leider hielt sich der Besucheransturm in Grenzen, da es fast den ganzen Tag „junge
Hunde regnete“.

Besonders zu erwähnen ist ebenfalls der Einzug in die neue Garage, welche an das
Feuerwehrhaus angebaut wurde. Diese Garage wurde ausnahmsweise einmal nicht
in Eigenleistung erstellt, sondern durch Baufirmen im Auftrag der Stadt. So ganz
ohne Eigenleistung ging es jedoch auch nicht und so wurden die Fliesen des
Fußbodens von einigen Kameraden verlegt.

Bei den Feierlichkeiten der Gleidinger St. Gertruden Kirchengemeinde zum
750. Geburtstag hatte sich die Feuerwehr natürlich auch beteiligt; so wurde ein
Löschangriff mit der historischen Handdruckspritze vorgeführt.

 

 Anhänger
TSA (Tragkraftspritzenanhänger)
Baujahr 2000

Der TSA ist bestückt mit feuerwehrtechnischer Beladung für eine Löschgruppe
 

2002

Da der Kamerad Matthias Kessel aus beruflichen Gründen sein Amt als Schriftwart
nicht weiter ausüben konnte, wurde in der Jahreshauptversammlung Dominic
Pathmaperuma als sein Nachfolger gewählt. Der Kamerad Herbert Rohrberg wurde
mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen für 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr
ausgezeichnet.

Im Juli des Jahres wurde wieder mit großem Erfolg das Scheunenfest der Gleidinger
Feuerwehr auf dem Hof der Familie Flohr durchgeführt.

Am 20. September musste eine Mitgliederversammlung durchgeführt werden, da der
Stellv. Ortsbrandmeister Wolfgang Schmidt sein Amt zur Verfügung gestellt hatte.
Um einen Neuanfang in der Ortsfeuerwehr zu ermöglichen, trat das komplette
Kommando geschlossen zurück. In der Mitgliederversammlung wurden folgende
Kameraden neu gewählt:

Gerhard Lindner zum Ortsbrandmeister und Thorsten Weinrich zu seinem Stellvertreter.
Jürgen Helms und Tino Kollmannsperger zum Gruppenführer sowie Jörg Bachmann
zum Jugendwart, Dominic Pathmaperuma zum Stellv. Jugendwart und Schriftwart.
Dirk Theurich zum Sicherheitsbeauftragten und Christoph Flohr wurde zum Kassenwart
wiedergewählt.

2003

Das Jahr begann wieder einmal turbulent für die Feuerwehr. Gleich Anfang Januar
wurde wieder einmal gegen Hochwasser gekämpft. Über 24 Stunden musste an der
Abwasserpumpanlage Wasser abgepumpt werden, um ein Ausfallen der Anlage zu
verhindern, welches auch gelang.

Auf der Jahreshauptversammlung wurde der Kamerad Gerhard Lindner mit dem
Niedersächsischen Ehrenzeichen für 40-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr
ausgezeichnet.

Im April war die Ortswehr an den Löscharbeiten beim Großbrand in Ingeln-Oesselse
beteiligt.

Am 6. September wurde von der Gleidinger Ortsfeuerwehr die Florian Kids gegründet.
Dieses ist eine Kindergruppe für 8- bis 10-jährige Kinder, welche noch zu jung sind,
um in der Jugendfeuerwehr mitzumachen. Die Gruppe wurde gegründet, um die
Kinder schon in jungen Jahren für die Feuerwehr zu begeistern. Da diese Gruppen
nicht sehr häufig zu finden sind, betraten die Gleidinger Kameraden Neuland, was
aber, wie sich schon bald rausstellte, zu einem vollen Erfolg wurde. Binnen kurzer
Zeit wuchs die Zahl der Florian Kids auf 20 Kinder an. Von dieser Entwicklung waren
selbst die beiden Leiterinnen der Gruppe Claudia Kollmannsperger und Silke Weinrich
überrascht.

Seit dem 20.07. des Jahres ist auch die Gleidinger Ortsfeuerwehr im Internet präsent.
An diesem Tage ging die Homepage, welche vom Kameraden Wolfgang Schmidt
erstellt wurde und auch betreut wird, zum ersten Mal online.

Im Oktober mussten die Feuerwehrleute noch einmal zu einem Großbrand nach
Rethen ausrücken, dort brannte eine Disco völlig aus.


 

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